Wirtschaftsdüngerberatung
Der Stickstoff aus organischen Düngemitteln steht der Pflanze nicht in gleicher Form zur Verfügung wie Mineraldünger. Ziel einer gewässerschonenden Landwirtschaft ist es, aus dem Wirtschaftsdünger möglichst hohe Mineraldüngeräquivalente zu erreichen.

Welche Möglichkeiten gibt es, Wirtschaftsdünger gewässerschonend zu nutzen?
- Präzise Nährstoffplanung

- Verlustminderung bei der Ausbringung
- Förderung der Mineralisierungsleistung während der Vegetationsperiode
- Verminderung der Mineralisationsleistung nach der Ernte

Wirtschaftsdüngeranalyse

Für jeden Wirtschaftsdünger gibt es Standardwerte zur Orientierung. In der folgenden Abbildung sind die einzelnen Stickstoffgehalte, der im Rahmen der WRRL-Beratung 2014 gezogenen Wirtschaftsdünger, dargestellt. Die starken Abweichungen vom Standardwert (dunkle Balken) verdeutlichen wie wichtig eine Analyse des eigenen Düngers ist! Die Analysen schaffen Klarheit über den realen Düngewert und ermöglichen einen gezielteren Wirtschaftsdüngereinsatz. Dies kann sich ggf. durch die Einsparung von Mineraldüngern auch finanziell  positiv auswirken.

 

Wirtschaftsdüngeranalysen 2014


Probenahme
Da es bei der Lagerung von Wirtschaftsdüngern zu gasförmigen Stickstoffverlusten kommt, sollte die Probeentnahme möglichst kurz vor der Ausbringung erfolgen. Bei Jauche und Gülle muss vorher eine Homogenisierung erfolgen, d. h. ein ausreichendes Aufrühren ist notwendig. Bei Festmist werden Mischproben von mindestens 10 Stellen des Misthaufens genommen.
Die Analysen der Proben geben die genauen Werte der Stickstoff-, Phosphor- und Kaliumgehalte an. Auch der Trockensubstanzgehalt in % wird ermittelt.

Aktuelles

07.09.2018

Rundbrief 03/2018
- Neue Abstandsauflagen  
  zu Oberflächengewässern
- HALM-Maßnahmen

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01.08.2018

-> 2. Rundbrief

 

02.07.2018

Beitrag zum Zwischenfruchtanbau 2018

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03.04.2018

Rundbrief 01/2018
- Nmin-Werte im Frühjahr
  2018

- Stickstoffdüngung 2018
- Weitere Beratungs-
   angebote

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20.12.2017

Rundbrief 02/2017
- Witterung und
   Vegetation 2017

- Nmin-Ergebnisse im
   Herbst 2017

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05.10.2017

Seit dem 03.10.2017 gilt die neue Klärschlamm-verordnung (AbfKlärV). Das Ausbringen von Klärschlamm in Wasser-schutzgebieten (Zonen I-III) ist damit ab sofort verboten. Weitere Informationen sind auf den Internetseiten des
Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
zu finden.

 

03.07.2017

Rundbrief 02/2017
- Zwischenfruchtanbau
- Fruchtfolgegestaltung
- Vermeidung hoher  
   Reststickstoffgehalte
   durch gezielte Düngung
- Nachernte-Management

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05.04.2017

Kurzmitteilung 01/2017
Anschlussdüngung Getreide

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14.03.2017

Rundbrief 01/2017
Witterung und Vegetation
Nmin-Werte im
Frühjahr 2017
Düngeempfehlung 2017

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15.12.2016

Rundbrief 02/2016
Frischmasseermittlung bei Winterraps
Nmin-Ergebnisse im Herbst 2016

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