Bodenbearbeitung
Die Art der Bodenbearbeitung hat einen direkten Einfluss auf den Boden- und Gewässerschutz. Mithin lässt sich die Erosions- neigung eines Ackerstandorts und die Höhe der Mineralisation von Stickstoff beeinflussen.
- Die vorhandenen
  Ernterückstände
der Vorfrucht
  und/oder
Zwischenfrucht-
  bestände werden
oberflächen-
  nah in den Boden
eingearbeitet
  oder verbleiben als
Mulchschicht auf der Bodenoberfläche. Ziel ist eine
  möglichst
ganzjährige Bodenbedeckung über einem intakten Bodengefüge als
  vorbeugender Schutz des Bodens gegen Wasser- und Winderosion,
  Verschlämmung und Verkrustung.

- Durch eine reduzierte Bodenbearbeitung nach der Ernte der Hauptfrucht
  werden die Mineralisierungsbedingungen
nicht unnötig unterstützt.
  Die herbstliche Anreicherung von Nitrat wird
dadurch gebremst!

- Die Bearbeitungsintensität wird reduziert und der Boden nur noch bei Bedarf mit
  nicht wendenden
Geräten gelockert. Ziel ist es, ein stabiles, gut befahrbares
  Bodengefüge mit hoher
Tragkraft, besserer Regenwasserinfiltration und
  besserem „Durchhaltevermögen“ in Trockenperioden
zu erzielen.

Aktuelles

 

27.04.2021

Informationsfilm Düngerstreuer-Check

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14.04.2021

Rundbrief 04/2021

-Nmin-Werte zu Mais und Düngeempfehlung 2021

-Erosionsschutz im Maisanbau

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30.03.2021

Rundbrief 03/2021

-Frühjahrs-Nmin-Werte 2021
-Vergleich Herbst-Nmin 2020
 und Frühjahrs-Nmin 2021
-Stickstoffdüngung 2021

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24.02.2021

Vor allem Winterraps ist auf eine ausreichende Stickstoffversorgung zu Vegetationsbeginn angewiesen. Aufgrund der dicken Schneedecke konnten die Nmin-Proben nicht rechtzeitig gezogen werden. Greifen Sie bis zur Veröffentlichung der aktuellen Nmin-Werte auf langjährige Mittelwerte zurück, denn jetzt sollte mit einem schwefelhaltigen Dünger angedüngt werden, wenn die Böden genügend tragen. Der tatsächliche Nmin ist dann bei der 2. Gabe zu berücksichtigen.

Für die Rapsdüngung gilt: In schwach entwickelten Rapsbeständen ist eine startbetone N-Düngung angebracht, um die Regeneration des Blattapparates zu fördern (Aufteilung 70:30). In üppigen Rapsbeständen, in denen die Pflanzen 10 bis 12 Blätter aufweisen, ist die zweite N-Gabe stärker zu betonen, um den Blattapparat nicht zu überziehen, worunter die Verzweigung des Rapses leiden kann (Aufteilung 40:60). In normal entwickelten Beständen wird pro Gabe jeweils die Hälfte des N-Bedarf gegeben.

Im Herbst gut entwickelte Rapsbestände haben vor der Vegetationsruhe etwa 60-70 kg N/ha aufgenommen. Dort sollte die gesamte N-Düngung um 10 bis 15 kg N/ha reduziert werden.

 

09.02.2021

Rundbrief 02/2021

-Neue Ausführungs-VO zur DüV in Kraft: N- und P-Kulisse nach §13a           -Die wichtigsten Neuerungen der aktuellen DüV                                 -Grundwasserschutz

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12.01.2021

Rundbrief 01/2021

- Witterung und Vegetation
- Nmin-Werte im Herbst     
  2020
- Maßnahmen zur   
  Reduzierung des Herbst-
  Nmin
- Wirtschaftsdüngeranalysen

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08.10.2020

Rundbrief 07/ 2020

-Maisstoppelbearbeitung

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21.09.2020

Rundbrief 06/ 2020

-HALM-Programm

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21.08.2020

Rundbrief 05/ 2020

-Herbstdüngung 2020
- Düngeverordnung
-Pflanzenbauliche Maßnahmen

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06.07.2020

Rundbrief 04/ 2020

- Vorteile des
  Zwischenfruchtanbaus
- Erfolgreiche Etablierung
- Düngung nach der Ernte
- Anbauverfahren von ZF
- Greening Mindest-
  anforderungen

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05.06.2020

Späte Maisdüngung

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20.04.2020

Rundbrief 03/ 2020

- Nmin-Werte zu Mais und 
  Düngeempfehlung 2020
- Anrechnung
  Zwischenfrüchte
- Erosionsschutz im
  Maisanbau

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26.03.2020

Rundbrief 02/ 2020

- Nmin-Werte im Frühjahr
  2020
- Hinweise zur Düngung
  2020
- Weitere 
  Beratungsangebote

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15.01.2020

Rundbrief 01/ 2020

- Witterung und Vegetation 
  2019
- Rückblick Herbst Nmin-
  Werte 2019

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